Mittwoch, 12. November 2014

Rückblick auf 2014


Rückblick auf 2014

Die Laufsaison ist zu Ende und langsam wird es Zeit einen Rückblick auf 2014 zu werfen.

Erster Eindruck, es war lang… sehr lang. Erster Wettkampf am 09.03 und letzte am 23.10 macht 7,5 Monaten unterwegs. Darüber hinaus war es viel sehr viel. Über 1.000 Kilometer in Rahmen Wettkämpfe und insgesamt über 650h gelaufen entsprechen 4.500km und 175.000 Höhenmeter.  Und dort sind nicht die lange Stunden auf dem Rad oder Krafttraining berücksichtigt. Man kann sagen, dass ich für das Trailrunning viel andere Sachen (auch menschlich) geopfert habe.

Was die Ergebnisse angeht, da es besonders viel interessiert gab es Höhe und Tiefe. Das Sponsoring von Runners Point und Salomon war natürlich eine tolle Erfahrung.
Was Wettkämpfe angeht, da ich mein großes Ziel nicht erreicht habe, sieht alles für mich (noch…) als unbefriedigend. Es ist komisch wie das Versagen bei einem Rennen (die Diagonale des Fous) kann so stark auf andere Läufe und gesamte Stimmung beeinflussen.

Also Werte:
 - Trail des Poilus, in meinem Heimat beende ich auf dem Knie mit einem sehr starken Hypoglykämie auf dem 31. Platz. Es ist schade, da ich bis 7k vor Ende in der Top 10 war… Aber von seinem Fehler lernt man am besten.



- Intégrale des Vosges, 2 Tage 2 Läufe und 3 Erfolge :-) 7. am ersten Tag, 11. am 2. Und für die Verrückten die die beiden Tage gelaufen sind 2. Platz Also mein erstes Podest! Alles (oder fast) ist während der Läufe gut gelaufen (kann man sagen). Da gab es nichts zu meckern…

  



 - Trainingswoche in Chamonix, auch eine Abenteuer in sich… 6,5 Tage, 200k 20.000hm! Am Ende der Woche könnte ich kaum noch gehen dafür war ich bereit für die 3 Ultras die auf mich gewartet haben. Darüber hinaus, da das Wetter mitgespielt hatte, fuhr ich zurück mit dem Kopf volle Bilder.


 - Zugspitz Ultra Trail, 2. Versuch, letztes Jahr litte ich von einem zu schnellen Start, dieses Jahr gleiche Fehler, gleiche Konsequenzen! Ich bin einfach unverbesserlich. Nichtsdestotrotz finishe ich wie gewünscht ohne Lampe auf dem 43. Platz.


 - Lavaredo Ultra Trail, weniger als 1 Woche nach ZUT, starte ich bei Nacht den Lavaredo in den Dolomiten. Die Landschaft ist traumhaft! Die zahlreiche Spitzenläufer, die in Rahmen den Ultra Trail World Tour anwesend sind, geben ordentlich Gas. Ich beende überglücklich 40...


 - Montagn’hard, kaum eine Woche nach LUT, bin ich wieder in Chamonix, in Saint Nicolas de Veroce um genauer zu sein, um die Montagn’hard zu laufen. Geplant ist die lange Strecke 107k, 8800hm… Also pervers. Das Wetter ist während der ersten 5h grauenhaft! Starke Regen und Wind! Nach ein paar Kilometer, verabschiedet sich mein Knie (Überbelastung nach den Wochen davor) und dann laufe nur noch die kurze Version 60k mit 5000hm… Ich finishe auf dem 1. Platz.

 - Transalpine Run, 8 Tage 8 Rennen mit Partner. So was habe ich nie gemacht. Interessante Erfahrung… Leider muss ich allein finishen, da meine Partnerin verletzt ist. Die Strecke ist leider untechnisch und sorgt nicht für viel Spaß… Schade. Keine Platzierung, da ich Individual Finisher bin.
Nichtsdestotrotz auf meiner Rückkehr dürfte ich ein Interview an Baden-TV geben! Es war cool!




 - L’Infernal Trail des Vosges, weniger als eine Woche nach dem TAR, stehe ich auf der Startlinie von Infernal… Das soll mein erster 100 Meiler sein. Mein Ziel ist nur zu sehen wie mein Körper reagiert während einem langen Lauf. Das Wetter während der Nacht ist für Trailläufer unfreundlich (dichter Nebel) aber die gute Laune der Helfer und die Sonne des Tages hilft mir immer weiter zu kommen. Hiermit beende ich auf dem 2. Platz mit 3h Vorsprung auf der 3.! Das ist mein Erfolg des Jahres! (mit Interview von Magnum la Radio am Ziel! (Gefunden 6 Monate später...))


- KuSuH als Pacer. Es war seit lange geplant und dieses Mal dürfte ich Gela für 80k während des KuSuH pacen. Es war einfach Spitze, die Strecke war Top und meine Läuferin auch! Ob ich das noch mal machen werde? Ja klar! Gela wurde 3. Frau für den harten 100 Meiler.



 - und dann kam die Diagonale des Fous… Organisatorisch gibt es dort Verbesserungsmöglichkeit… Fast 2h um 3 Tasche abzugeben… und dann darf ich fast als letzte starten… 1h20 später habe ich schon 15k und 500hm in der Beine… Das Wetter meinte die Strecke wäre zu einfach und deswegen erleben wir das mieseste Wetter der Diagonale… Nichtsdestotrotz kämpfe ich immer weiter und immer mehr nach vorne. Am km 101 als das Wetter endlich mal gut war, auf einem spontanen stupiden Entscheidung, gebe ich grundlos auf… Eine große Schande… DNF. No comment, WEITER!


Und jetzt Erholung! Endlich mal nichts machen und genießen… oder fast. 2015 wird schon vorbereitet.